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"Buddenbrooks". Die ökonomische Stellung als Einflussfaktor auf die Identitätsfindung

Die Bedeutung der männlichen Figur Thomas in Gegenüberstellung zur weiblichen Figur Tony
1. Auflage

von: Evelyn Dering

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 23.07.2021
ISBN/EAN: 9783346445735
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 21

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Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Ausarbeitung befasst sich mit der zentralen Fragestellung von verschiedenen Identitätskonzepten und dessen Konfliktpotential innerhalb der ökonomischen und familiären Stellung in Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“. In der heutigen Zeit werden, auf Grund des prozesshaften sowie pluralistischen und zunehmend individualisierten Charakters, ständig neue Herausforderungen an die Bildung der Identität gestellt. Die Vielfältigkeit der Identitätsentwicklung erschwert eine eindeutige Definition, sodass der Ausdruck Identität als „Inflationsbegriff Nr.1“ gilt. Daraus resultierend stellt sich hier die Frage, ob im 19. Jahrhundert die Identitätsentwicklung, die bereits im Vorhinein durch die ökonomische, sowie soziale Stellung in der Gesellschaft vorherbestimmt ist, erleichtert wurde oder ob durch die unmittelbare Verknüpfung der emotionalen Beziehungen und der Arithmetik des Geldes die Persönlichkeitsentwicklung negativ beeinflusst wird.

Zu Beginn der Arbeit soll die Prämisse, dass das Geschlecht ganz und gar gesellschaftlich und diskursiv erzeugt ist, anhand der Gender Studies von Judith Butler präzisiert werden. Mit der Relevanz der Geschlechterrollen, in der die weibliche Position durch die Rolle der Gattin und Mutter gekennzeichnet ist und das komplementär hegemoniale Männlichkeitskonzept hingegen von Dominanz geprägt ist, soll deutlich werden, welche Motive die Handlungen der Charaktere besitzen.