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Ich seh dich


Ich seh dich

Ein BDSM-Liebesroman
1. Auflage

von: Tanja Russ

8,99 €

Verlag: Schwarze-Zeilen Verlag
Format: EPUB
Veröffentl.: 23.03.2020
ISBN/EAN: 9783945967775
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 268

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Sara ist eine selbstbewusste, lebenslustige Frau. Doch insgeheim sehnt sie sich nach der Führung eines starken Partners. Mit Konrad glaubt sie, am Ziel ihrer Wünsche zu sein. Als sie merkt, dass sie sich geirrt hat, sucht sie Halt bei ihrem Chatfreund Julian. Die Freundschaft entwickelt sich zu einer virtuellen D/S-Beziehung, doch Sara sehnt sich nach einem Mann zum Anfassen und nach realem BDSM. Welches Geheimnis verbirgt er vor Ihr? Als ein Frauenmörder in der Stadt seine Opfer sucht, ist Sara in Lebensgefahr ...
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Über die Autorin
weitere Bücher der Autorin
Impressum
Zwischen Kohle und Stahl erblickte Tanja Russ 1968 im Ruhrgebiet das Licht der Welt, wo sie auch heute noch, gemeinsam mit ihrem Mann lebt.
Schon in der Schule liebte sie es, Aufsätze zu schreiben und verfasste bereits mit 14 Jahren ihren ersten Roman handschriftlich in einem Schulheft. Es folgten Kurzgeschichten, hin und wieder auch Gedichte.
In Ihrer Freizeit liest sie viel: Fantasyromane, romantische Liebesgeschichten und Erotikromane mit BDSM Kontext. Mit Ihrem Debütroman Brombeerfesseln hat sie die Genres »romantische Liebesgeschichte« und »BDSM-Roman« vereint und so ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Es folgten »Fesselnde Sehnsucht« und weitere erfolgreiche Veröffentlichungen. Tanja Russ spricht alle Leser/innen, die Liebesromane mögen und die BDSM gegenüber nicht abgeneigt sind, an. Die Bücher der Autorin sind eine wunderbare Mischung aus Erotik und Story, aus hart und zart, aus BDSM und Romantik. Bücher, die man so schnell nicht wieder aus der Hand legen will.
Mit jedem Schritt spürte Sara das Zehncentstück in ihrem Schuh und dachte an Julian. Verrückt, wie gut es sich anfühlte, diese kleine Anweisung zu befolgen. Sie konnte nicht aufhören zu lächeln, während sie durch die, gleich um die Ecke gelegene, Grünanlage lief. Es nieselte noch immer leicht, aber das störte sie nicht. In ihrem Herzen schien die Sonne.
Beschwingt joggte sie ihre übliche Runde. Als sie bereits auf den Ausgang zur Straße zusteuerte, hörte sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch am Wegesrand und blieb stehen.
›Was war das? Eine Ratte? Ein Vogel? Da schon wieder! Sind das Schritte?‹
Gehetzt drehte sie sich einmal um die eigene Achse. Weit und breit niemand zu sehen. Kein Wunder bei dem Wetter. Mit klopfendem Herzen lauschte sie. Eine Amsel zwitscherte in der Ferne, ein Auto fuhr draußen auf der Straße vorbei. Ansonsten Stille. Sie zuckte die Schultern. ›Unsinn, da war nichts. Das fehlt noch, dass ich anfange zu spinnen.‹ Sara setzte sich in Bewegung, konzentrierte sich erneut auf die Münze in ihrem Schuh und lief nach Hause.
Wenige Minuten später schloss sie die Wohnungstür völlig erledigt wieder auf. Im Gehen zog sie T-Shirt und BH aus und ließ sich dann in den Sessel plumpsen, um ihre Turnschuhe von den Füßen zu streifen. Vorsichtig fischte sie das Geldstück heraus und hielt es grinsend für einen Moment in der Hand. Eine harmlose Spielerei, die sich verdammt gut angefühlt hatte. So, als wäre er bei ihr. Schmunzelnd erhob sie sich, um den Rest ihrer Klamotten auszuziehen, und sprang unter die Dusche. Während Sara sich genüsslich unter dem heißen Wasserstrahl rekelte, überlegte sie, was ihr im Park so einen Schreck eingejagt hatte. ›Vielleicht war es wirklich eine Ratte. Oder ich habe mich einfach geirrt. Lächerlich, bin doch sonst nicht so schreckhaft.‹ Die Schultern zuckend drehte sie das Wasser ab und rubbelte sich mit einem Handtuch trocken. Anschließend setzte sie sich nackt auf den Bettrand und wandte das Gesicht zum Fenster. Draußen regnete es jetzt stärker, Tropfen trommelten leise gegen die Scheibe, aber drinnen war es warm und behaglich. Sie liebte das Licht, das in ihr Zimmer schien. Tagsüber die Sonne, nachts der Mond. Und selbst, wenn es trüb war, so wie heute, beobachtete sie gern die sich auftürmenden grauen Wolken.
Sara legte das Zehncentstück auf ihren Bauch und ließ sich langsam zurücksinken, wobei sie darauf achtete, dass das Geldstück nicht runter rutschte. Ihre Bauchmuskeln zitterten, doch schließlich spürte sie die Bettdecke in ihrem Rücken. Sie spreizte die Beine und stellte die Fersen auf die Bettkante. Sanft strich sie über ihre Brüste, umkreiste mit einem Finger die Münze einige Male. Gewöhnlich ging sie zwei bis dreimal pro Woche joggen. Aber in letzter Zeit hatte sie den Sport sträflich vernachlässigt. Ihre Oberschenkel und Waden waren trotz der heißen Dusche schwer wie Blei. Ihr Herz dagegen leicht wie ein kleiner Vogel. Sie fühlte sich, als könnte sie fliegen. ›Woher zum Teufel wusste er so genau, was ich brauche? Er hat mich regelrecht in Euphorie versetzt, dabei hat er mich noch nicht einmal angefasst.‹ Zu träge, um aufzustehen und rundherum zufrieden mit sich und der Welt, loggte sie sich auf dem Handy ins WhipWeb ein, um eine Nachricht an Julian zu schreiben.

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