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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
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Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt Autor und Bilder: Andreas Schumacher
Satz und Gestaltung: Andreas Schumacher

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Die in diesem Buch wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelswaren, Warenbezeichnungen, usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen.

Alle Angaben zu Preisen, Internet-Adressen und sonstige Angaben entsprechen dem Stand vom Juli 2011 und wurden nach bestem Wissen erstellt. Eine Garantie auf die Richtigkeit kann weder vom Autor noch vom Verlag übernommen werden.

Der Autor freut sich aber über Hinweise und Anregungen per Mail an: rodelandi@hotmail.de.

1. Auflage August 2011

©2011 Andreas Schumacher

ISBN: 978-3-8448-6602-5

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Zu meiner Person

Das Schlitteln

Anreise

Allgemeines

Wander- und Schlittelpass

Erklärungen zu den Streckenbeschreibungen

Übersichtskarte West

Übersichtskarte Ost

Gebietskarte Männlichen, Kl. Scheidegg

1. Männlichen - Holenstein (Rita’s Speedway)

2. Männlichen - Holenstein

3. Holenstein - Grund

4. Kl. Scheidegg - Wengernalp -Allmend - Wengen

5. Kl. Scheidegg - Alpiglen

6. Alpiglen - Brandegg (Eiger Run)

7. Alpiglen - Brandegg

8. Brandegg - Grund

Gebietskarte First, Faulhorn, Bussalp

9. First - Schreckfeld

10. Schreckfeld - Bort

11. Bort - Grindelwald

12.a) First - Waldspitz -Bort

12.b) First - Waldspitz - Rasthysi - Lochsteinen - Weidli

13. First - Faulhorn - Bussalp - (Grindelwald) „Big Pintenfritz“

14. Bussalp - Weidli (City Run)

15. Bussalp - Weidli (Speed Run)

16: Weidli - Ende Schlittelweg (- Gaggi Säge)

Gebietskarte westliches Lauterbrunnental

17. Nessleren - Saxeten

18. Sulwald - Isenfluh (Forststraße)

19. Allmendhubel - Mürren

20. Winteregg - Lauterbrunnen

Gebietskarte Umgebung

21. Bergstation Oeschinensee - See - Kandersteg

22. Elsigenalp - Elsigenbach

Pläne

Tipps

Bildernachweis

Anhang

Schlußwort

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Hinweisschild am Beginn von Strecke 3

Vorwort

Da ich jetzt schon im 4. Winter hier in Grindelwald zum Schlitteln war und diese Region für das Schlitteln oder Rodeln ideal finde, bin ich auf die Idee gekommen, meine Erfahrungen einmal schriftlich festzuhalten, um auch an andere Interessierte diese Infos weiter- zugeben. Ich habe alle 23 Strecken in diesem Buch bei verschiedensten Witterungs- und Schneebedingungen befahren und mit der Kamera und GPS dokumentiert und kann mir dadurch, denke ich, ein Urteil über die Strecken erlauben.

Es gibt einfache, auch kleinkinder- und familientaugliche, Strecken sowie anspruchsvollere für die, welche es lieber etwas schneller lieben. Auch landschaftlich bietet diese Gebiet Einiges. Die Videos zu diesen Strecken sind auf meinem Videokanal bei YouTube zu finden. Die Daten dazu stehen im Anhang.

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Mein aktueller Rodel

Zu meiner Person

Ich bin 43 Jahre alt und komme aus dem Raum Stuttgart. Zum Rodeln bin ich durch einen Bericht von der längsten Rodelbahn vom Faulhorn nach Grindelwald gekommen. Mein Schlitten ist ein Sportrodel von Gasser, mit welchem ich zwischenzeitlich ca. 500km gefahren bin. In der Jungfrauregion habe ich in den letzten 3 Wintern ca. 350km zusammenbekommen.

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Zuvor hatte ich einen klassischen Davoser Holzrodel. Den Umstieg auf einen Sportrodel habe ich nicht bereut. Der Unterscheid ist unbeschreibbar.

Nach Grindelwald komme ich immer wieder gerne, da man hier verschiedene Strecken auf kleinstem Raum zur Verfügung hat. Das Hinaufkommen zum Startpunkt gestaltet sich durch die vielen Bahnen einfach.

Das Schlitteln

Das Schlitteln ist die Schweizer Version vom Rodeln bzw. Schlitten fahren. Schlitten gibt es schon seit tausenden von Jahren. Sie wurden früher hauptsächlich zum Transport benutzt, was heute nur noch teilweise im Alpenbereich durch die großen Hornschlitten zum Heutransport geschieht. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Schlitten auch als Sportgerät eingesetzt. Im Freizeitbereich gibt es den Klassiker aus Holz, den Davoser Schlitten. In den letzten Jahren kommen vermehrt auch die teureren Touren- und Sportrodel auf den Markt. Bei diesen sind die Kufen weiter auseinander und die Sitzposition ist, da nicht mehr aus Holz, tiefer. Dadurch ist die Gefahr, in den Kurven umzukippen, nicht mehr so groß. Durch die schräg stehenden Kufen ist die Auflagefläche und die Reibung geringer und deshalb die Fahrt schneller. Da diese Rodel flexible Kufen haben, lassen sich diese auch, ohne die Füße in den Schnee zu bringen, leicht lenken. Dabei verliert man in den Kurven viel weniger Geschwindigkeit. In dem in diesem Buch beschriebenen Gebiet sieht man auch viele, teilweise seltsame unbekannte Versionen. Eine Spezialität ist in Grindelwald das Velogemel. Das ist ein fahrradähnliches Fortbewegungsmittel, welches anstelle von Rädern 2 Kufen hat (auf der Buchrückseite hängen hinten am Bus solche). Auch dieses Gefährt kann man ausleihen. Für Plastikmodelle wie (Zipfel-) bobs oder aufblasbare Airboards sind die wenigsten Strecken geeignet.

Für eine Befahrung der Strecken empfehle ich folgende Minimalausrüstung:

Skianzug, robuste Schuhe (keine Skistiefel), Skihelm, Skibrille, Handschuhe.

Als Ergänzung benutze ich noch Gamaschen und einen kleinen Rucksack für etwas Verpflegung, Getränke, Fotoapparat und ein Fahradschloss. Empfehlenswert ist dieses bei einer Pause ohne den Schlitten im Blick zu haben. In dem Rucksack können bei einer Pause z.B. die Handschuhe aufbewahrt werden.

Anreise

Die Anreise nach Grindelwald führt in jedem Fall über Interlaken. Dorthin sind es folgende km:

Basel 150km Innsbruck 370km
Bern 55km Salzburg 581km
Genf 215km Frankfurt 475km
Lausanne 165km Karlsruhe 340km
Luzern 68km München 440km
St. Gallen 210km Nürnberg 580km
Zürich 118km Singen 190km
Bellinzona 200km Stuttgart 340km
Mailand 300km Lyon 360km

Aus Deutschland kommend fährt man uber Basel/Bern oder Zürich/Luzern; aus Frankreich über Bern; aus Italien mit der Lötschberg-Autoverladung oder den Gotthard-Tunnel und den Vierwaldstättersee (da im Winter die Pässe gesperrt sind) und aus Österreich über Luzern.