Yin Yang


Das Casino




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Lektorat, Herstellung, Satz: Papierverzierer Verlag

Cover: Allan J. Stark


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ISBN 978-3-95962-423-7


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1



Mila schlang ihre Finger um den Kaffeebecher und starrte auf die weiße Wand neben ihrem Schreibtisch. Sie wirkte beruhigend und ihre Kopfschmerzen ließen
wenn auch langsam – nach.

Mila strich mit dem Handrücken über die genähte und mit einem Pflaster verklebte Platzwunde auf ihrer Wange. Am Vortag hatte sie sich mit einem Hypnotiseur angelegt, aber sie war nicht ganz unbeschadet aus dem Kampf hervorgegangen.

Wenigstens saß der Kerl im Gefängnis, auch wenn ihr Arbeitgeber das nicht befürwortet hatte. Er kam nun mal nicht an die Fähigkeiten des Hypnotiseurs heran, solange dieser nicht auf freiem Fuß war. Sie musste jetzt mit dem Misstrauen ihres Partners Pete und ihres Bosses leben.

»Willst du heute noch mal arbeiten?«, fragte Pete und schwang sich auf ihren Schreibtisch, wie er es gerne tat. In seiner Hand dampfte ebenfalls ein Kaffeebecher.

»Ich arbeite. Siehst du das nicht?«, entgegnete sie geistesabwesend und starrte weiterhin geradeaus. »Du solltest das auch mal versuchen.«

Mila wandte den Blick nicht von der Wand ab. Die winzigen Unebenheiten auf dem strahlenden Weiß stellten den Weg dar, den sie in den letzten Jahren genommen hatte. Sie musste klettern, war abgestürzt, war Umwege gegangen, um endlich dort anzukommen, wo sie sich an diesem Tag befand.

Doch wo genau stand sie? Sie arbeitete für einen Mann, der sich der Titan nannte und erledigte Dinge für ihn, die sonst niemand tat. Vor drei Monaten hatte der Titan ihr einen Partner vor die Nase gesetzt. Für Mila kein Problem. Sie hatte gelernt, ihn für ihre Zwecke zu nutzen. Sie manipulierte ihn mit Sex und mit unterschwelligen Bemerkungen. Zu ihrem Glück war er sehr empfänglich für beides.

Pete trank einen Schluck seines Kaffees und blieb bei ihr sitzen. Sie schwiegen einen Moment, starrten in trauter Zweisamkeit auf die Wand, während sie das braune Gesöff in sich hineinschütteten.

»Sag mal, das Notizbuch, das wir gestern Abend gestohlen haben …«, fing er schließlich an.

Mila seufzte und schlug die Augen nieder. Es war eine Frage der Zeit gewesen, bis er sie darauf ansprechen würde. Nachdem sie ihn am Vortag vor der Polizeistation hatte stehen lassen, wollte er offenbar Antworten von ihr.

»Es ist eine Erinnerung an meine Eltern«, erwiderte Mila mit einer wegwerfenden Handbewegung. Sie glaubte nicht, dass er sich abwimmeln ließ, aber einen Versuch war es wert.

»Das habe ich verstanden, doch woran erinnert es dich genau?«, fragte Pete und stellte seinen Becher auf ihrem Schreibtisch ab. »Wer war Mila Krämer, bevor sie sich in diese knallharte Derivatoren-Jägerin verwandelt hat?«

Mila hörte aus seinen Worten die Dringlichkeit, mit der er nach Informationen verlangte. Sie hatte ihn am Vortag betrogen, hatte ihn angelogen und damit den Fall des Hypnotiseurs unterwandert. Sie war auf eigene Faust losgezogen, um seine Kräfte zu testen. Es verlief nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte, so dass Pete davon erfuhr. Als Konsequenz zerbröckelte das Vertrauen in sie wie ein uraltes Mosaik, und Mila sah nur eine Möglichkeit, dieses wieder zu vervollständigen: Sie musste ihm mehr von sich erzählen. Denn sie brauchte die Loyalität ihres Partners für all die weiteren Alleingänge, die sie ihrem Boss gegenüber verheimlichen wollte.

»Ich war ein normales Mädchen. So normal, wie man als adoptiertes Kind aus China halt sein kann.« Mila zuckte mit den Schultern. »Als ich in dieses Land kam, war ich sieben Jahre alt. Meine Eltern gaben mich als Drittgeborenes auf. Genau genommen hätten sie mich töten lassen sollen. Stattdessen fanden sie einen Schleuser, der Kinder wie mich nach Europa brachte. Und so landete ich bei der Familie Krämer.« Mila schluckte. Dass es nicht so simpel gewesen war und sie beinahe ein halbes Jahr Dinge erlebt hatte, die keine Heranwachsende erleben sollte, ließ sie aus. Das ging niemanden außer ihr etwas an.

Pete stützte sich mit dem Unterarm auf seinen Unterschenkel und lehnte sich zu ihr vor. »Wie kamst du zu den Krämers?«, fragte er voller Neugier.

In der Sekunde ging die Tür auf, und Mila zuckte auf ihrem Stuhl zurück. Die Bewegung tat ihrem noch gepeinigten Schädel nicht gut, so dass sie die Augen vor Schmerzen zusammenkniff.

»Guten Morgen, Team«, begrüßte der Titan sie.

Pete und Mila schwiegen, sahen sich verwirrt an. Der Titan tauchte nicht oft in ihrem Büro auf. Im Gegenteil. Pete hatte ihn bisher erst einmal gesehen, seitdem er mit ihr zusammenarbeitete. Warum also kam er zwei Mal innerhalb von wenigen Tagen zu ihnen?

Mila misstraute der Situation, doch ihre Begegnung mit dem Titan am Vorabend erinnerte sie daran, dass sie auf Bewährung war. Sie hatte gegen die Regeln ihres Vorgesetzten verstoßen. Mila musste sich vorerst normal verhalten, wenn sie erneut ungehindert arbeiten wollte. Sie durfte nichts riskieren.

»Guten Morgen«, antwortete sie daher, wandte den Blick von Pete ab und stand auf.

Schließlich fiel Pete auf, dass das Sitzen auf dem Schreibtisch nicht als höfliche Begrüßung galt und sprang auf. »Guten Morgen.«

»Wie ich sehe, seid ihr bei der Nachbearbeitung des Krieger-Falls.« Er deutete mit dem Kopf auf die Projektion hinter Mila. Kriegers Gesicht leuchtete in allen erdenklichen Farben auf dem Whiteboard und starrte wie ein unheilvoller Geist auf sie hinunter. Als wollte er sie bis in alle Ewigkeit verfolgen.

»Ja, wir müssen den Abschlussbericht schreiben und besprechen gerade die Details«, erwiderte Mila und gab dem Titanen die Hand. Sie wollte das erneute Aufeinandertreffen so normal wie möglich gestalten. Auch wenn es das genaue Gegenteil bedeutete.

»Der kann noch einen Moment lang warten.« Der Titan legte seinen Hut ab, zog seinen Mantel aus und reichte ihn Pete, während er auf Milas Schreibtisch zuging.

Pete stand wie angewurzelt da und fragte Mila hinter dem Rücken des Titanen mit Gesten, was er mit den Klamotten machen sollte. Während der Titan sein Jackett richtete, deutete Mila mit dem Kopf auf den Garderobenständer. Ehrlich, sie wusste nicht, wie Pete manche Tage überleben konnte. Geschweige denn, seine Einsätze als Spion.

»Sir, darf ich fragen, warum Sie hier sind?«, platzte es aus Pete heraus.

Der Titan wandte sich gemächlich in seine Richtung und fixierte ihn mit einem Blick, als ob er ihm das erste Mal begegnete. »Nun, Sie arbeiten für mich, und ab und an schaut ein Arbeitgeber bei seinen Angestellten vorbei, um sie anzutreiben.«

Pete nickte und drehte sich zu Mila. »Aber Sie kommen so selten ins Büro, dass wir uns bei zwei Besuchen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wundern, ob alles in Ordnung ist.«

Der Titan ging hinter ihren Schreibtisch und setzte sich. »Da liegen Sie gar nicht so verkehrt, Herr Manning.« Er legte die Fingerspitzen aneinander und lehnte sich zurück. »Ich bin aus einem bestimmten Grund hier. Ihnen ist sicher aufgefallen, dass es vermehrt zu Sichtungen von Derivatoren kommt, nicht wahr?«

Mila schluckte. Wollte er auf etwas Bestimmtes raus oder war das nur eine allgemeine Frage? Sie schüttelte den Gedanken ab. Es war der Titan. Da gab es keine allgemeinen Fragen.

»Ja, Sir. In den vergangenen Monaten gab es sehr viele Fälle«, stimmte Mila zu. Sie erwähnte lieber nichts von ihren eigenen Ermittlungen, bei denen sie noch mehr Menschen mit Fähigkeiten gefunden hatte, als sie ihrem Arbeitgeber mitteilte.

»Und genau deswegen bin ich hier.« Der Titan klatschte in die Hände und schnellte auf dem Stuhl nach vorne. »Sie wissen längst, dass Sie nicht das einzige Team sind. Auch in vierzehn weiteren Städten wurden weitere Gruppen gebildet.«

Der Titan sah mich an und hob eine speckige Augenbraue. Also waren in den anderen Teams ebenfalls Mitglieder mit Kräften. Sie nickte und kümmerte sich nicht um Petes fragenden Blick.

»Aber was hat das mit uns zu tun?«, erkundigte sich Pete und lief zum Schreibtisch, um seine Tasse Kaffee zu holen.

»Es ist von größter Wichtigkeit, dass ich euch dies persönlich übergebe!«, sagte der Titan und zog aus den Taschen seiner Hose jeweils ein schmales, an den Kanten abgerundetes Gerät hervor und reichte es ihnen.

»Ein Programmierer?«, fragte Mila und drehte den Apparat in ihrer Hand. Es war nicht länger als ihr Ringfinger und wog praktisch nichts. Es gab keine Nahtstelle und auch keine Öffnungen, trotzdem wusste Mila, was da vor ihr lag.

»Genau. Ich möchte euch bitten, sie auf eure RFID-Chips zu halten. Solltet ihr jemals in eine Stadt reisen und dort auf ein weiteres Team treffen, werdet ihr diese Programmierung als Kennung benötigen. Auf den Bürohandys wurden bereits die notwendigen Apps installiert, um die Chips bei den anderen auszulesen.«

Mila runzelte die Stirn. »Damit ich das richtig verstehe: Falls wir einem anderen Team begegnen, lese ich mit Hilfe der App den Chip meines Gegenübers aus und erkenne, ob er zu uns gehört oder nicht?« Sie nickte anerkennend. »Das ist brillant und weitsichtig für die langfristige nationale Zusammenarbeit.«

»In der Tat. Ich wusste, ihr würdet das begreifen. Die Programmierer bekomme ich zurück, sobald ihr das Update erhalten habt.«

Mila zögerte nicht und drückte das schmale Metall gegen ihr Handgelenk. Nach etwa zehn Sekunden veränderte es seine Farbe von stahlgrau zu tiefschwarz. Das Update war durchgeführt worden. Mila reichte das winzige Gerät an den Titan.

»Danke, Sir. Darf ich erfahren, wie viele ausgebildete Teams es mittlerweile gibt? Ebenso wie in Hamburg eines pro Großstadt?«

Dann wären es 14, dachte sie.

Der Titan streckte seine Hand in Richtung Pete aus, als dieser ebenfalls fertig war. »Zu deiner eigenen Sicherheit, Mila, werde ich die Zahl nicht nennen. Zu viel zu wissen stellt dein Leben auf den Kopf.«

Mila lächelte höflich, auch wenn sie eine andere Meinung vertrat. Wissen war Macht, konnte Leben retten oder beenden. »Ja, das stimmt. Dennoch muss ich die Fragen stellen. Das wissen Sie. Sie bezahlen mich, damit ich nicht alle Informationen hinnehme, sondern über den Tellerrand hinausschaue und Dinge akzeptiere, die ich nicht verstehe.«

Der Titan saß regungslos da, die Arme auf den Schreibtisch gelehnt.

Mila wartete darauf, dass er etwas erwiderte. Doch er starrte sie nur an. Seine Augen sprachen Bände: Sei bloß vorsichtig, was du jetzt fragst.

Mila überlegte, ob sie es wagen sollte. In all den Jahren, die sie mit dem Titanen zusammenarbeitete, hatte sie nie von einem anderen Kollegen gehört. Sie hatte ein Labor in Hanseburg kennengelernt. Dort war sie einmal in der Woche gewesen, um ihre Fähigkeiten zu überprüfen. Aber seitdem sie festgestellt hatten, dass Milas Kräfte niemandem akut schaden konnten, hatte man sie nicht weiter untersucht.

»Sir, Pete erzählte, dass er gestern von einem Mann angerufen worden sei, der sich der Denker nennt.« Mila wartete auf eine Reaktion von Pete oder dem Titanen. »Um die Sicherheit zu gewährleisten: Ist dies jemand, dem wir vertrauen können oder ist es ein Derivator, der versucht, Informationen zu erschleichen?«

Mila wusste, dass Letzteres nur eine Tarnalternative darstellte, um nicht zu offensichtlich nachzufragen, ob der Titan alleine arbeitete. Zumindest hatte sie das bisher angenommen. Mit dem Telefonat kam ein neuer Mitspieler dazu, von dem sie bisher nichts geahnt hatte.

»Du kannst ihm vertrauen. Er ist ein langjähriger Freund und Vertrauter.« Der Titan erhob sich und ließ die beiden Programmierer in seiner Hosentasche verschwinden. Ein Gerät dieser Bauart bot so viele Möglichkeiten für Mila. Trotzdem gab es so etwas nicht im Laden zu kaufen. Sie würde sich damit zufriedengeben müssen, dass die Informationen zu den anderen Teams jetzt in ihrem Chip im Handgelenk steckten.

»Ich denke, das war‘s soweit.« Der Titan wankte hinter dem Schreibtisch vor und ging auf Mila zu, um ihr erneut die Hand zu geben.

Erst im Anschluss lief er zu Pete und streckte ihm ebenfalls den Arm entgegen. Mila hörte die Spannung in der Luft knistern. Er akzeptierte keine weiteren Fragen. Als sie sich umdrehte, war der Titan auf dem Weg zum Ausgang und Pete hielt einen Umschlag in den Fingern.

Nicht irgendeinen Umschlag. Ein blütenweißer Umschlag, Kalligrafie-Schrift vorne und ein winziger, kreisrunder Stempel am Rand. Pete sah genauso irritiert aus, wie sie sich fühlte. Er drehte das Papier und schüttelte immer wieder den Kopf. Die Tür schloss sich hinter dem Titanen und ließ die beiden in ihrem Büro zurück.

»Seit wann bekommst du die Aufträge?«, fragte Mila, als sie Petes Namen auf der Rückseite las.

Es dauerte einen Moment, ehe Pete reagierte. Mit der rechten Hand fuhr er sich über das Gesicht und durch die Haare, ehe sich ein Grinsen ausbreitete. »Vielleicht seitdem du dich gestern ins Aus geschossen hast?«, erwiderte Pete, und sein Grinsen wurde breiter.

Mila ignorierte die kleine Spitze, vor allem, weil sie der Wahrheit entsprach. Stattdessen schnappte sie nach dem Brief.

Pete entzog ihn der Reichweite ihrer Arme. »Nein, nein. Das ist meiner. Und ich werde es genießen. Ich werde ihn öffnen, als wäre es meine erste Flasche Bier nach einem Jahrzehnt Abstinenz, und ich werde den Namen lesen. Eventuell lese ich ihn laut vor. Aber nur vielleicht!«, sagte er.

»Pete, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit. Beeil dich!« Mila drehte sich auf dem Absatz um und lief zu ihrem Schreibtisch. »Ich mag zwar mein Stein im Brett verloren haben, doch ich arbeite länger hier als du, und der Titan verlässt sich auf mein Urteilsvermögen.«

»Das ist mir sowas von egal«, tönte Pete herum und sprang hüpfend zu seinem Platz zurück. »Ich habe den Umschlag bekommen. Gönn mir den Spaß.«

»Vielleicht ist es ein Test, um zu prüfen, ob du woanders ein eigenes Team leiten kannst. Ich an deiner Stelle würde mir keinen Fehler erlauben.«

Mila setzte sich hin, legte den Kopf auf die aufgestützten Handflächen und wartete darauf, dass Pete den Umschlag öffnete.

Pete hingegen wedelte den Brief auf und ab, als ob er sich mit einem Mal nicht mehr sicher war. »Du meinst, sie wollen meine Fähigkeiten testen?«, fragte er und lächelte. »Nein, ich bin erst drei Monate hier. Das kann nicht sein.«

Mila zuckte mit den Schultern, sagte nichts. Manchmal sagte Schweigen mehr als Worte. Pete schluckte, starrte das Papier in seiner Hand an und schüttelte schließlich den Kopf.

»Und selbst wenn sie mich testen wollen.« Er grinste wie ein Honigkuchenpferd. »Ich habe den Umschlag bekommen.«

Mila biss sich auf die Zunge, um einen weiteren Kommentar zu vermeiden. Sie würde herausfinden, was Pete wusste, in drei, zwei, eins.

Pete riss den Umschlag auf und fummelte die einzelne Karte aus dem Innern.

»Jamila Bäcker. Ins Labor liefern.« Pete hob das Kinn. »Welches Labor?«

Mila schmunzelte. »Es ist deine Aufgabe, du musst es wissen.« Sie erhob sich von ihrem Stuhl und griff nach ihrer Jacke. Der Name kam ihr bekannt vor und sie musste dazu etwas überprüfen.

»Mila, das ist nicht witzig. Welches Labor?«, rief er ihr nach, als sie zur Tür ging.

An der Tür blieb Mila stehen und drehte sich um. »Was glaubst du, macht der Titan mit den Männern und Frauen, die wir ihm bisher geliefert haben?«

Mit dieser Frage ließ sie ihn im Büro zurück.