Lexi Littera


Macht des Wissens




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Lektorat, Herstellung, Satz: Papierverzierer Verlag

Cover: Allan J. Stark


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ISBN 978-3-95962-426-8


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Für Mum und Dad –

Ihr wisst, warum.






1 Ran an den Boss



»Keine anderen Namen? Nur der Boss?«, hakte Odette nach und wickelte sich eine zuckerwattepinke Haarsträhne um den Zeigefinger.

»Nur der Boss«, bestätigte Clara und seufzte. »Keine Anhaltspunkte, keine Daten, keine Orte … nichts. So finden wir ihn nie.«

Odette zwirbelte weiter an der Haarsträhne herum, während sie ihre Satinbettwäsche höherzog und ihre Schultern bedeckte. Es ging ihr schon wesentlich besser, doch nach wie vor musste sie sich schonen und durfte sich nicht zu hastig bewegen. Bettruhe war inzwischen obligatorisch und Clara hätte ihre Fähigkeiten drauf verwettet, dass ihrer besten Freundin nach fast einer Woche im Bett die Lust daran vergehen würde, immer noch herumzuliegen. Aber weit gefehlt – auch jetzt genoss Odette die Dienste ihres Vaters, der ihnen Scampi-Pizza mit extra Knoblauch serviert hatte. Geradezu beiläufig aßen sie die Pizza, tranken Cola und Zitronenlimonade und rätselten, wie sie den Boss finden konnten, bevor dieser Clara fand.

Odette zog so heftig an der Strähne, dass sie ein paar Haare abrupfte, die sie auf den dunklen Holzboden fallen ließ, ehe sie sich eine andere Strähne zum Weiterwickeln suchte. Clara starrte aus dem Fenster und grübelte genau wie Odette.

Den Boss zu finden, ehe er sie aufspürte, war ihre Idee gewesen. Sie wollte nicht länger darauf warten, an ihren Lieblingsplätzen überfallen, auf dem Nachhauseweg manipuliert oder einfach in einen schwarzen Lieferwagen gezerrt zu werden. Sie wollte nicht mehr das Opfer dieser mysteriösen Wissenschaftler sein, was auch immer sie erforschten. Ihr Leben ließ sie sich nicht mehr aus der Hand nehmen und fremdbestimmen – sie wollte handeln. Das hieß, das letzte Glied der ihr bekannten Kette ausfindig zu machen und es abzuschneiden. Obwohl sie keine Ahnung hatte, wie das aussehen konnte.

Nur wie sollten sie diesen Boss finden, von dem Lady Parfume geredet hatte? Sie konnte ja wohl schlecht im Telefonbuch nachschlagen oder im Internet nach Boss suchen. Ihre Suche in Bezug auf Spektrum und Lady Parfume war auch erfolglos geblieben. Selbst bei PersonalSpace, das Odette am Vortag durchsucht hatte, gab es niemanden mit diesem Namen, der irgendwie in Verbindung mit Wissenschaftlern stehen konnte. Gamer, ja, Möchtegern-Rapper und Pseudo-Gangster hatten sich diesen Namen verpasst oder als Spitznamen angegeben. Clara bezweifelte allerdings genauso wie ihre beste Freundin, dass diese vermeintlichen Bosse sie bei ihrer Suche weiterbringen würden.

»Glaubst du, der schickt wieder jemanden nach dir?«, fragte Odette unsicher. Sie ließ ihre Strähne in Ruhe und griff wieder nach einem Stück Pizza.

»Was sollte er sonst tun? Natürlich wird er irgendwen senden. Ich mein, er versucht seit fast zwei Wochen, mich dingfest zu machen …«

»Das klingt, als wärst du ne Verbrecherin«, kommentierte Odette mit halbvollem Mund.

»Wie soll ich es sonst ausdrücken? Er will mich entführen, mich an eine Gruppe verrückter Wissenschaftler ausliefern? Das klingt so bedrohlich. Dingfest klingt, als wäre ich bedrohlich, oder nicht? Ich will lieber dingfest gemacht als entführt werden«, stellte Clara ihre Wortwahl klar.

»Das Lexikon weiß alles besser«, entgegnete Odette. »Gut, fahre es fort.«

»Zuerst war da Spektrum. Als der mich nicht gekriegt und abgeliefert hat, schickte er Lady Parfume. Die hat es nun auch versaut, aber sie hatte mich beinahe erwischt. Es war wirklich knapp und nur dank dir bin ich entkommen.«

Odette kaute hastiger auf dem Stück Pizza, was Clara verriet, dass sie verlegen war. Durch ihre dunkle Hautfarbe erkannte sie nie, wann ihre beste Freundin rot anlief, also musste sie es anders deuten. Odette hatte ihr mächtig geholfen, selbst von zu Hause aus ihrem Bett. Clara hingegen kam sich in den letzten Wochen wie eine Last an Odettes Bein vor, die sie herunterzog und immer nur mit Problemen belastete. Nicht erst seit sie über diese Fähigkeiten verfügte, nahm das zu, sondern schon zuvor, als Fabian die Beziehung beendet hatte. Natürlich war es für Clara ein derber Rückschlag gewesen, als sie wieder allein und ohne Freund dastand. Aber Odette war an ihrer Seite gewesen – immer. Dafür rief sie sie manchmal zu unmöglichen Zeiten an, gerade in den ersten zwei Wochen nach der Trennung. Drei Uhr nachts, halb fünf morgens, zehn vor Mitternacht. Alles war vorgekommen und ihre Freundin hatte sich als eine große Stütze erwiesen. Hätte Clara gewusst, wie sehr sich ihre Probleme verstärken würden, hätte sie Odette lieber ein wenig geschont und ihre Eltern mehr an ihrem Leid teilhaben lassen. Denn die wussten immer noch nichts von Claras Fähigkeiten. Und wenn es nach ihr ging, würden sie das so schnell auch nicht erfahren. Zuerst wollte sie sich selbst Klarheit verschaffen, ehe sie weitere Personen einweihte.

»Odi, kann ich dich was fragen?«, wollte Clara wissen. Sie musste mehr Interesse am Leben und an den Gefühlen ihrer Freundin zeigen. Dafür gab es in letzter Zeit nie einen passenden Zeitpunkt, also warum nicht jetzt?

»Klar, was denn?« Sie biss erneut herzhaft in die Pizza und schaute Clara neugierig an.

»Bist du verliebt?«

Odette hörte auf zu kauen, dann tat sie es auf einmal noch hastiger und schlang das Stück in ihrem Mund hinunter. »Ich glaub schon.«

Clara sah sie erwartungsvoll an, lächelte vorsichtig, um ihre Freundin zu ermutigen.

»Haben wir nicht gerade Wichtigeres zu besprechen?«, wollte Odette wissen.

Clara wusste nicht, ob sie dem Thema nur ausweichen wollte oder ob sie es ernst meinte. Sie schüttelte den Kopf. »Nein. Darüber können wir auch später sprechen. Also … Gunnar?«

Automatisch richteten sich Odettes Mundwinkel nach oben, erzeugten Grübchen an ihren Wangen. »Ja. Er ist toll, oder? Du hast ihn ja neulich kennengelernt. Wie fandest du ihn? Sieht er nicht unglaublich gut aus? Er ist der Hammer!«

Clara lachte und genoss den Moment der Ablenkung. Keine komischen Menschen mit noch seltsameren Fähigkeiten, denen sie nachspionieren mussten, keine Notfälle, keine komischen Bücher, die sich in ihren Unterarm fraßen. »Ich hab ihn viel zu kurz gesehen, und du wolltest mich ja loswerden.«

Odette zog die Satinbettwäsche wieder ein Stück runter. »Mann, wir waren uns gerade richtig nahe, als du reingeplatzt bist. Ich dachte schon, wir küssen uns, aber dann hast du an der Tür geklopft. Nun weiß ich nicht, ob er mich auch küssen wollte oder ob ich mir das nur eingeredet hab. Deswegen wollte ich dich loswerden, aber danach hat er sich auf Mathe gestürzt und ich hab nicht ein Wort verstanden, was er gesagt hat. Ich bin so unkonzentriert in seiner Nähe!«

»Na, dann ist seine Nachhilfe eher kontraproduktiv für deine Lernerfolge«, merkte Clara an.

Odette lachte aus vollem Hals, und Claras Herz machte einen Sprung. Jedes Mal, wenn es Odette richtig gut ging, fühlte sich Clara wohl. Wieder wurde ihr bewusst, wie viel ihre Freundin ihr bedeutete … und dass sie sie eigentlich nicht in Gefahr bringen wollte.

»Ich glaub, ich bin echt verknallt«, merkte Odette immer noch grinsend an. »Ich weiß nicht so recht, ob ich es bin oder es mir nur einbilde.«

»Hmm«, machte Clara. »Kribbelt es in deinem Bauch, wenn du an ihn denkst?«

»Ja«, sagte Odette und nickte wild.

»Wenn du ihn versehentlich mit der Hand berührst, willst du dir sie nie wieder waschen?«

»Oh ja!«

»Und du schmiedest Pläne, wie ihr zusammenkommen könnt, wie sich euer erster Kuss anfühlt oder auch, wie er im Bett ist?«

»Mhm«, murmelte Odette.

»Dann bist du verknallt. So war es bei mir auch«, schlussfolgerte Clara. Sie lächelte Odette an, doch die grinste nicht zurück.

»Wie geht’s dir mit dem Gedanken an das Arschloch?«, hakte sie stattdessen nach.

Claras Inneres gefror zu Eis, das binnen Millisekunden von einer Feuerwalze der Wut weggeschmolzen wurde. Sie war dankbar, dass Odette nicht seinen Namen nannte, sondern nur den Schimpfnamen nutzte, den sie seit der Trennung oft verwendet hatte. »Ich versuche, die Gedanken an ihn zu meiden. Und an sie

Odettes volle Lippen verzogen sich zu einem schmalen Strich. »Ich dachte immer, ich tat ihm Unrecht, wenn ich über ihn hergezogen bin. Dass er in Wirklichkeit ein netter Kerl ist.«

»Der mit mir Schluss gemacht hat, weil ich ihn verbessere? Sowas ist kein netter Kerl.« Clara verschränkte die Arme und fühlte sich wie ein trotziges Kleinkind.

»Das war so fadenscheinig, das hätte uns auffallen müssen. Oder mir, du warst immerhin emotional zu verwickelt in die ganze Sache. Die beste Freundin ist doch dazu da, den Durchblick ein wenig zu wahren.« Odette blickte auf ihre Hände, die sie ineinander verknotete. Selten hatte Clara sie derart bedrückt gesehen.

»Odi, es ist nicht deine Schuld, dass ich auf einen Arsch reingefallen bin. Echt nicht. Außerdem hast du nicht mit ihm zusammengelebt und dich ein halbes Jahr betrügen lassen. Ich ärgere mich nur, dass ich so naiv war und auf seine Masche …« Clara brach den Satz ab, denn ganz unbeholfen sammelten sich Tränen in ihren Augen. »Ich … ich …«

Odette rückte von ihrem Platz herüber, legte die Arme um Clara und stieß dabei die restliche Scampi-Pizza vom Bett. Sie landete mit einem Flatsch auf dem Boden, doch Odette kümmerte das nicht. Sie drückte Clara fest an sich, die ihr Gesicht in ihrem Schlafshirt vergrub.

»Du bist nicht schuld. Du warst verliebt, Lexi. Er ist schuld. Er hätte die Wahrheit sagen müssen, aber das hat er nicht.«

»Er … er hat mich betrogen, ein halbes Jahr lang!«, schluchzte Clara und die Tränen rannen von ihrer Wange. Odettes vertrauter Geruch nach Blaubeershampoo und Mango-Duschgel stieg ihr in die Nase und tröstete sie. Doch die Tränen brachen nicht ab und so konnte sie auch bald durch die laufende Nase Odettes Duft nicht mehr wahrnehmen. »Hat die ganze, ganze Zeit … mit dieser Una …«

»Schlampe, nicht Una. Keine Namen mehr, die verdienen sie nicht«, unterbrach Odette sie. »Arschloch und Schlampe. Wahlweise auch Pimmelfresse und Wichsbirne. Oder Breihirn und Schlabbertitte.«

Clara musste unweigerlich lachen, löste sich aus der Umarmung und wischte sich die Tränenspuren fort. »Aber die schlabberten gar nicht. Die saßen perfekt. Höher als bei mir, bisschen kleiner …«

»Darum geht’s nicht, Lexi!«, wehrte Odette und streichelte ihre Wange. »Es geht darum, Distanz zu schaffen. Zu beiden. Zur Erinnerung, zum Erlebten. Und deiner Wut Platz zu machen, damit sie dich nicht auffrisst. Das klappt mit Schimpfwörtern schon mal gut.«

Clara blinzelte die restlichen Tränen von ihren Wimpern. »Dummtroll und Froschfurz?«

Odette lachte nun gleichermaßen. »Ist n Anfang, Lexi.«

»Ich hoffe, du machst mit Gunnar bessere Erfahrungen«, gestand Clara.

»Besser ist, sonst mutiert er definitiv zu Streberlusche«, entgegnete Odette, und sie kicherten beide zusammen. »Nun aber mal zurück zu den wichtigen Themen. Der Boss. Wie finden wir den, ehe der noch jemanden mit komischen Fähigkeiten hinter dir herschickt?«

Wieder seufzte Clara schwer. »Gute Frage, nächste Frage.«

»Ähm, was der oder die Neue wohl für ausgefallene Fähigkeiten hat?«

»Hoffentlich nichts, was tötet«, meinte Clara. »Die Säure, die mir diese Papiermaske weggefressen hat, war schon echt übel. Wie sich das auf der Haut angefühlt hätte, will ich mir gar nicht vorstellen.«

»Gehen wir mal davon aus, dass sie dich lebendig wollen. Hatte diese … Lady das nicht auch gesagt?«, hakte Odette nach.

»Ja, um Experimente mit mir zu machen. Oder war ich das Experiment? Jetzt bin ich durcheinander«, gestand Clara.

»Na ja, es geht ja auch hauptsächlich darum, den Boss zu finden und um den Versuch, nicht gekidnappt – Verzeihung, dingfest gemacht – zu werden.«

»Das Lexikon hat soeben einen Ratgeber erhalten«, scherzte Clara.

»Ha! Das wäre meine Heldenkraft! Ratgeber. Ich werfe mit Büchern um mich, schlage denen Ratschläge um die Ohren, versprühe Tipps und weise denen die Richtung zur Logik. Auf Latein!«

Clara schüttelte den Kopf. »Mathenachhilfe nötig haben, aber in Latein ein Ass sein. Sowas kannst auch nur du. Das sind beides logische Fächer, wieso brauchst du Nachhilfe?«

»Hallo? Von einer Vier möchte ich gerne auf eine Drei, besser noch auf eine Zwei. Sonst wird das mit dem Studium nix.«

»Aber Lateinlehrerin kannst du auch ohne einen Superschnitt werden. Das ist an den Unis in Brelyn doch frei vom Numerus Clausus«, warf Clara ein.

»Jaah«, winkte Odette ab. »Aber letztes Jahr war’s in Biologie anders. Da lag der NC bei 1,9. Aber das ist nun eh egal, ich brauche mindestens eine 2,1, um mich bei der ZVS melden zu können.«

»ZVS?«, wollte Clara wissen. »Was willst du bei der Zentralen Vergabestelle von Studienplätzen? Da müssen nur Ärzte und Psychologen hin.«

»Und Tierärzte müssen sich dort auch melden«, verbesserte Odette sie.

Clara starrte sie an. »Aber … Latein- und Biolehrerin?«

Langsam schüttelte Odette den Kopf. »Weißt du … seitdem du diese Kraft hast … und der Sir … ich weiß jetzt, dass Tiere Gefühle haben, dass sie ein Bewusstsein haben, Erinnerung und Denkvermögen. Ich muss was anderes tun und nicht für den Rest meines Lebens Kindern lateinische Grammatik und Mitose beibringen.«

Ein warmes Gefühl durchströmte Clara. Seit Odette Einser in Latein kassierte, wollte sie Lateinlehrerin werden. Zwei Jahre später hatte sie sich für ihr Zweitfach entschieden. Doch nun hatte es sich geändert, weil Clara diese Kraft erhalten hatte.

»Du wärst bestimmt eine tolle Tierärztin«, meinte Clara ehrlich.

»Wegen Papas Allergie durfte ich nie irgendwelche Tiere haben, und der Sir und ich verstehen uns richtig gut. Ich hätte so gerne ein Haustier. Also dachte ich, wenn ich Tierärztin werde, kann ich zumindest ganz vielen Tieren helfen – so oder so. Ich bin sogar schon auf dem Weg zu Vegetarierin. Ich esse nur noch Fisch und Meerestiere, alles andere an Fleisch hab ich eingestellt.«

Clara erinnerte sich an die heruntergefallene Pizza, stieg vom Bett und packte sie zurück auf den Teller. Ein paar Schrimps musste sie vom Holz kratzen. »Das ist eine tolle Idee. So kannst du das ausleben, was deine Eltern dir nicht bieten konnten.«

»Das ist auch etwas, das ich mir wirklich für den Rest meines Lebens vorstellen kann. Als Tierärztin wäre ich glücklich, denke ich«, stimmte Odette zu. »Ich muss nur noch meinen Eltern davon erzählen und sie ein wenig aus der Reserve locken. Vielleicht darf ich schon vor dem Auszug einen Hamster haben oder ein Kaninchen. Meerschweinchen gingen auch. Vor allem hab ich ja dich, du kannst mir übersetzen, was sie wollen.«

»Aus der Reserve locken …«, wiederholte Clara. »Odi, ich hab‘s!«

»Hä?«, hakte sie nach.

»Wir müssen den Boss aus der Reserve locken, dann wissen wir, wer er ist, können ihn fragen!«

»Äh … okay. Und wie willst du das machen?«, wollte Odette wissen. »Buchstabenketten durch die Luft wirbeln – mitten in Brelyn?«

Clara runzelte die Stirn. »Ich dachte jetzt daran, im Park zu sitzen und zu warten, aber deine Idee gefällt mir besser. Dann muss er handeln! Schließlich ist er der Boss.«

»Clara, das ist keine gute Idee«, wandte Odette ein.

»Stimmt. Sie ist hervorragend!« Clara stellte den Teller auf Odettes Schreibtisch. »Lass uns planen, wann und wie ich mich zu erkennen gebe.«